Unsere Gardewandertour sollte an dem Samstag um 14:00 Uhr von
der Sportschänke im Tannenweg aus durchs schöne Wurmtal
starten.
Als wir uns dort trafen, bewaffnet mit Regenjacken, Schirmen
und Rucksäcken voll mit Proviant, regnete es Bindfäden.
Erst einmal blieben wir sicherheitshalber auf der Terrasse
unter dem Dach sitzen und berieten, was wir wohl jetzt machen
sollen. Schnell war klar, dass wir bei so einem Regenwetter
nicht durchs Wurmtal wandern konnten. Da wir sowieso am späten
Nachmittag bei Diana einkehren wollten zum Grillen, entschieden
wir uns, dort sitzen zu bleiben. Zuerst schien es, als würden
sich die Stunden bis zum Grillabend lange hinziehen. Doch durch
unsere feucht fröhliche Heiterkeit und die spielerische Lust
beim Würfelspiel Meiern vergingen die Stunden wie im
Fluge
…und bald wurde auch schon mit dem Grillen angefangen.
Schließlich musste noch ein Gruppenfoto als Andenken gemacht
werden und wir passten die kurzen regenfreien Minuten ab.Je
später der Abend wurde mit unserem Nationalgetränk Schrobbeler,
desto lustiger und spielfreudiger wurden wir.
Die weiteren Stunden des Abends verflogen so schnell bis kurz
vor Mitternacht, als sich die Runde dann so langsam
auflöste.
Es war trotz Regen ohne Wandern ein sehr schöner und
unvergesslicher Tag.
Text und Bilder
Petra Lemmens
2.Vorsitzende
Warum ausgerechnet Flegessen in
Niedersachsen?
Kennt kein Mensch.
Eine Abordnung der Prinzengarde und unser designiertes
Prinzenpaar jetzt schon.
Die Antwort auf die Frage ist ganz einfach. Wolfgang Grah,
langjähriges inaktives
Mitglied der Prinzengarde, ist „Taktstockschwinger“ des
Musikzuges der Freiwilligen
Feuerwehr Flegessen.
Genau dieser Musikzug feierte am 20./21. August 2016 sein
120jähriges Jubiläum. Deshalb waren wir da, da kennen wir
nix.
Apropo „Taktstockschwingen“, so einfach ist das gar nicht.
Anke, unsere Prinzessin
a.D., hat einen Versuch gewagt. Zunächst reagierte der Musikzug
überhaupt nicht,
erst nach beherztem Eingreifen von Wolfgang kamen Töne
zustande.
Na Anke, wo ist das Stöckchen?
Wir hatten alle sehr viel Spaß, auch wenn die Ureinwohner gar
nicht verstehen konnten,
dass wir vor dem ersten Bier schon jeck sind.
Bei denen setzt dieser Zustand frühesten nach dem zehnten Bier
ein.
Dann allerdings werden auch Niedersachsen lustig.
Ich denke, wir haben einen bleibenden positiven Eindruck
hinterlassen auch wenn
ich die Bemerkung von Wolfgang nicht ganz verstehe.
Zitat: „Die Leute kenn ich nicht“.
Womit er natürlich die Garde meinte.
Abordnungsteilnehmerin
Gisela Fischer
Bilder
Petra Lemmens
2.Vorsitzende
und
Antje Schiefer
Gardetour 2022
Gardetour 2024